Der Weg nach Dadaab

Die Lager von Dadaab wurden im Nordosten Kenias bereits Anfang der neunziger Jahre angelegt, für die Opfer des somalischen Bürgerkrieges. Ursprünglich auf 90.000 Menschen ausgelegt, beherbergt der etwa 100 Kilometer von der somalischen Grenze entfernte Ort heute 380.000 Flüchtlinge.

Die Lager

Insgesamt sind es drei Camps rund um das Dorf – Ifo, Hagadera und Dagahaley.

Man schätzt, dass sich die Flüchtlingszahlen bis zum Ende des Jahres auf 450.000 erhöhen könnten. Die Lager sind schrecklich überfüllt, jeden Tag kommen neue Menschen an.


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Die Situation

Angesichts des immensen Andrangs werden die Menschen danach ausgewählt, wie schwach sie sind. Familien mit mehr als acht Kindern und alte Leute werden bevorzugt behandelt. Die Überfüllung ist der Grund für die schlechte Sicherheits-, Versorgungs- und Gesundheitssituation. Das größte Problem stellt jedoch die unregelmäßige Lebensmittellieferung dar.

Die Hilfsgüter

Zuerst erhalten sie etwas zu essen, dann bekommen sie Decken, ein Zelt und Lebensmittel für die nächsten 15 Tage. Alleinstehende und junge Leute müssen länger warten, da ihre Fälle nicht so schwer wiegend sind. Allein in einem Camp registriert man 1.000 Menschen pro Tag, die rund 10 Tage laufen mussten, um anzukommen.

Die Endstation

Für viele von ihnen ist Dadaab die Endstation,das Einzige was sie tun können, ist, auf die Hilfe der internationalen Organisationen zu warten...

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Text: Hayriye Uyan
Fotos: Christian Kuhn, Kenia Januar 2011
Illustrationen: Andrea Beusch, Simon Klees
Parallax Code: Ian Lunn | www.ianlunn.co.uk
Idee & technische Umsetzung NUISOL

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Deshalb versuchen wir zu helfen

Lassen Sie uns zusammen mit der "Aktion Deutschland hilft" den Menschen in Dadaab helfen. VIelen Dank!

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